geb 30.10.1961 in Treuchtlingen Mittelfranken aufgewachsen in der Kleinstadt Weißenburg dessen Geschichte weit über 2000 Jahre zurück zu verfolgen ist. Die Spuren der Kelten sowie der Römer sind unübersehbar auch heute noch gut zu besichtigen. Auch Karl der Große hat mit seinem Projekt die Rezart und die Altmühl zu verbinden mit dem Vorläufer des Rhein-Main-Donaukanals der 1974 fertig gestellt wurde zu dem regen Treiben in dieser Region beigetragen.
Nach meiner etwas kaotischen Schullaufbahn über Gymmi ( oh diese Sprachen ) zur Realschule dann FOS doch nicht bis zum Abi habe ich mich 1980 im Berufsleben als Folienmontagebauer ausprobiert. Da mir dieses doch auch nicht besagte musste was neues her.
So bin ich dann mit Jupp 1981 auf die FOS für Forstwirtschaft nach Triesdorf gegangen und habe wir haben unsere Zelte in einem kleinem Städtchen namens Ornbau aufgeschlagen. Städchen *g* 1.200 Einwohner und der Stadtkern mit nem Durchmesser von höchstens 150m, 2 Stadttoren, 4 Türmen einer fast vollständigen Stadtmauer und einer schönen Brücke über die Altmühl.

Auch wenn ich mitlerweile seit 18 Jahren nicht mehr dort wohne es ist ein Teil von mir dort geblieben!!!
- die letzte Eisschollen vor der Altmühlbrücke! Aufgenommen vor Flutung des Altmühlüberleiters im Winter 1982. Blick unter der Brücke Altmühlaufwärts über 1,5-2m hohe Berge von Eisschollen - ein Naturschauspiel was es dort nicht mehr geben wird.

Von Ornbau ging es dann über ein paar umwegen nach Ehingen am Hesselberg, wo ich dann 1983 einen Sommer am "Klaaweiher" verbrachte. Begonnen hat es mit der Vollmondnacht zum 1.Mai wo ich mit meinem Moped ohne Licht zu einer Party an den Weiher fuhr und nicht mehr weg kam. In dieser Nacht wurde die Idee des Tippies gebohren was uns den ganzen Sommer bis in den Oktober als Unterkunft diente. Also gesagt getan

- man hole sich aus dem nächsten Wald 10 Stangen mit nem R 4 durchs Seitenfenster angebunden - leihe sich von der Spedition im Nachbardorf eine LKW-Plane - noch nen bischen Segeltuch ein paar Stricke - ne Axt und Handsäge - und fertig ist die Sommerhütte. 18 Leute und nen Bong um die Feuerstelle im Zelt - kein Problem!!! Doch meistens waren wir eh draußen beim Baden, Kochen, Grillen ...
- es war der geilste Sommer meines Lebens! - vorallem der Kirschquark

In Ehingen lernte ich Hanna kennen in die ich mich unsterblich verliebte und so führte mich mein Weg 1984 nach Augsburg. Dort wurde ich von den Eltern herzlich wilkommen und bekam das Kellerzimmer von Ihrem Son Michael der leider verstorben ist. Schneck der Hund
der Familie wurde mein treuster Freund - Witte war zu mir wie eine Mutter - Jochen wie ein Vater - Bissi wie mein kleiner Bruder - ich war zuhause! Dort habe ich gespürt wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen sind. So blieb ich dort noch über die zeit der Beziehung hinaus und freue mich auf unser nächstes Zusammentreffen.
1987 erlebte ich Absturz Totale und diese zeit möchte ich hier vorerst ausklammern
1989 kam ich dann in den Heilbronner Raum und wohnte am Friedrichshof und zug dann mit Andi, Uschi und Nadja nach Affaltrach. Dort volendete ich dann meine 1986 begonnene Ausbildung im Sommer 1991 als Schreiner. Irgendwann beginnt für jeden "der Ernst des Lebens" mit schaffe schlafe esse schaffe... doch mit den Cheffs habe ich so meine Schwierigkeiten!!! Wer nicht? - So kam es dann, daß ich mich mit Per im August 1992 entschloß selbständig als Schreiner eine Firma zu gründen. Als zogen wir los mit einer Stichsäge, Hobelmaschine, Akuschrauber und nem Karton Spax in unseren VW-Passats um die Geschäftswelt zu erobern -*g*
Ein befreundeter Architekt hat uns unseren ersten Auftrag vermittelt woran wir fast ein halbes Jahr zu tun hatten. - danach waren wir dann schon besser ausgerüstet - mit Leite, Kappsäge, Schraubzwingen und Kleinkram. Ende 1993 waren ein paar Mark gespart und wir konnten unsere Formatkreissäge anschaffen - dies war auch dei Grundlage zur Gründung der SIMSHOBEL GmbH zum 1.1.1994. In 94 arbeitetten wir wie die Brunnenputzer,
ich begann die Meisterschule und lernte Denni kennen. Eine nette Geschichte - Sie holte morgens meist zur selben Zeit ihre Brötchen bei unserem Bäck - und zwar mit'm Moped! - hi - tschau - bis ich mal krank war und erst so um 9 Uhr zum Bäck kam. Hi - heute nix schaff? - muß auf'n kurzen aufpassen und du? - krank, ähäm ja wieviel ? - fünf - oh-grübel-grübel - weg war se. Scheiße!!! Am nächsten Morgen kommt Uschi hoch: "Mensch mason da steht nen Picolo vor der Tür mit deiner Autonummer drann" - grübel - grübel - wer schenkt dir nen Sekt wo doch alle Welt weiß, daß du nix mehr Trinkst?
könnte es die nette von der Tanke sein? Ab ins Auto für nen Zehner tanken - schau mer mal - ja, die ist von mir *g* - gehn mer was essen ? .... So ist das Leben !!!

dann hat sich das ganze auch geklärt mit der 5 - nicht 5 Kinder - nein 5 Jahre alt ! und er heißt Tom, ein lieber aufgeweckter Junge mit seinen Macken, hab ihn später oft vermisst!!
Klasse fand ich wie er im deutschen Museum in München einem 9-Jährigen und seiner Ohma mit seinen 7 Jahren erklärte wie ei Raketentriebwerk funktioniert. *g*